Ihr Weisheitszahn muss raus. Wahrscheinlich haben Sie Fragen: Wie läuft das ab? Was kommt auf mich zu? Wie lange dauert das?

Wir schauen uns vorher im Röntgenbild an, wie Ihr Weisheitszahn liegt und wo die Nerven verlaufen. Das minimiert Risiken und macht den Eingriff planbar. So sind Sie schnell wieder fit und den Weisheitszahn los.

Muss Ihr Weisheitszahn raus? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Zahnarztpraxis in Freital:

Wann muss ein Weisheitszahn raus?

Nicht jeder Weisheitszahn muss entfernt werden. Solange er gesund ist, ausreichend Platz hat und gerade wächst, kann er bleiben. Problematisch wird es, wenn er im Kiefer nicht richtig Platz findet oder schief liegt.

Wann sollte der Zahnarzt Ihren Weisheitszahn entfernen?

  • Er entzündet sich immer wieder
    Wenn der Zahn nur teilweise durchbricht, bleibt eine Tasche zwischen Zahn und Zahnfleisch. Dort sammeln sich Bakterien, die zu schmerzhaften Entzündungen führen.
  • Er drückt auf die Nachbarzähne
    Schief liegende Weisheitszähne schieben gegen die anderen Backenzähne. Das kann die Zahnwurzel schädigen oder Ihre mühsam begradigten Zähne wieder verschieben.
  • Er hat Karies oder ist schwer zu reinigen
    Weisheitszähne liegen ganz hinten im Kiefer. Oft erreichen Sie sie mit der Zahnbürste kaum. Karies entsteht schneller und lässt sich schwerer behandeln als bei anderen Zähnen.
  • Er liegt quer oder schräg im Knochen
    Manche Weisheitszähne wachsen in die falsche Richtung. Sie brechen nie durch und können den Kieferknochen oder benachbarte Zahnwurzeln beschädigen.

Wann kann der Weisheitszahn bleiben?

Ihr Weisheitszahn darf bleiben, wenn er keine Beschwerden macht und gesund ist. Voraussetzung: Er hat ausreichend Platz, wächst gerade in die Zahnreihe und Sie erreichen ihn beim Putzen gut. Dann ist er ein ganz normaler Backenzahn.

Wir prüfen das mit einem Röntgenbild. Dort sehen wir, wie Ihr Weisheitszahn liegt und ob er in Zukunft Probleme bereiten könnte.

Auf einen Blick: Häufige Fragen zur Weisheitszahn-Entfernung

Habe ich bei der Entfernung Schmerzen?

Wir betäuben die Stelle örtlich, bevor wir den Weisheitszahn entfernen. Die Betäubung sorgt dafür, dass Sie den Eingriff gut überstehen. Manche Patienten spüren etwas Druck während der Entfernung.

Die Betäubung wirkt etwa zwei bis vier Stunden. In dieser Zeit fühlt sich Ihr Mund taub an. Sobald die Betäubung nachlässt, können leichte bis mäßige Schmerzen auftreten. Dagegen helfen die Schmerzmittel, die wir Ihnen mitgeben.

Wie lange habe ich Schmerzen danach?

Die ersten zwei bis drei Tage sind meist unangenehm. Ihr Kiefer ist geschwollen, die Wunde druckempfindlich. Mit Schmerzmitteln und Kühlung bekommen Sie das gut in den Griff.

Es hängt davon ab, wie kompliziert die Entfernung war und wie viele Zähne wir entfernt haben. Spätestens nach etwa einer Woche sollten die Beschwerden deutlich abklingen.

Alle vier auf einmal oder nacheinander?

Das hängt von Ihrer Situation ab. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

  • Alle vier auf einmal: Sie haben nur einen Termin, nur eine Heilungsphase. Danach ist das Thema erledigt. Nachteil: Sie können vorübergehend auf beiden Seiten nicht richtig kauen und haben mehr Schwellung.
  • Nacheinander (zwei pro Termin): Wir entfernen erst die Weisheitszähne auf einer Seite, später die andere. Sie können auf der gesunden Seite weiter normal essen. Nachteil: Sie durchlaufen die Heilungsphase zweimal.

Wir besprechen mit Ihnen, welche Variante besser zu Ihrer Situation passt.

Was kostet das Entfernen von Weisheitszähnen?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Entfernung, wenn sie medizinisch notwendig ist. Das ist sie, wenn Ihr Weisheitszahn Beschwerden macht oder Schäden verursacht.

Wie lange bin ich arbeitsunfähig?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt davon ab, wie kompliziert die Entfernung war und wie Ihr Körper heilt. Wir schreiben Sie für die ersten Tage krank. Wenn Sie merken, dass Sie mehr Zeit benötigen, melden Sie sich bei uns.

Die meisten Patienten bleiben zwei bis drei Tage zu Hause. Nach einer Woche fühlen sich viele wieder fit genug für die Arbeit. Wenn Sie körperlich schwer arbeiten oder viel sprechen müssen, kann es länger dauern.

Was darf ich nach der OP essen?

In den ersten Tagen sollten Sie auf weiche, lauwarme Speisen setzen. Suppen, Joghurt, Kartoffelbrei oder Rührei sind ideal.

Meiden Sie:

  • Heiße Getränke und Speisen (können nachbluten)
  • Harte oder krümelige Lebensmittel (Brotkrümel in der Wunde sind unangenehm)
  • Alkohol und Nikotin (verzögern die Wundheilung)

Nach etwa einer Woche können Sie wieder normal essen, sobald die Wunde gut verheilt ist.

Wie läuft das Entfernen von Weisheitszähnen ab?

Schritt 1: Untersuchung mit Röntgen

Wir schauen uns am Röntgenbild an, wie Ihr Weisheitszahn liegt und wo die Nerven verlaufen. So können wir den Eingriff genau planen. Bei komplizierten Fällen kann in einer Kooperationspraxis ein 3D-Röntgenbild (DVT) angefertigt werden.

Schritt 2: Die Entfernung

Wir betäuben die Stelle örtlich. Ist der Zahn schon durchgebrochen, lockern wir ihn und ziehen ihn heraus. Liegt er noch im Knochen, öffnen wir das Zahnfleisch und entfernen ihn in Stücken. Die meisten Eingriffe dauern 20 bis 30 Minuten pro Zahn.

Schritt 3: Nachsorge

Wir vernähen die Wunde und Sie beißen auf einen Tupfer, damit es nicht nachblutet. Wir geben Ihnen Schmerzmittel mit und erklären, wie Sie die Wunde pflegen. Kühlen Sie regelmäßig in den ersten 24 Stunden. Nach etwa einer Woche kontrollieren wir die Heilung und entfernen die Fäden – außer wir verwenden selbstauflösende Fäden.

Muss Ihr Weisheitszahn raus? Vertrauen Sie auf Zahnarzt Lars Stürze und seine langjährige Erfahrung in der zahnmedizinischen Chirurgie. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin: